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Jörg Schröder

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Wie kommt einer dazu, lustige Dinge über Hunde zu zeichnen und zu schreiben? Und sie gar in kleinen Büchern und auf T-Shirts im Land zu verbreiten?
Ich war schon im jugendlichen Alter dem Familienhund und allerlei schöpferischen Projekten zugetan. Das Erste äußerte sich in Streifzügen durch Feld und Wald und Beteuerungen gegenüber Gleichaltrigen, dass dies nicht langweilig sei. Das Zweite im phantasievollen Verwandeln von Papier in verbrauchtes Papier und in einem kaum zähmbaren Basteldrang, der selbsterdachte Dampfmaschinen, Musikinstrumente und andere mehr oder weniger bedeutende Kunstobjekte hervorbrachte.
Im gegenseitigen Ansporn mit meinem Schulfreund Thomas Dähne kam der Anspruch hinzu, witzig zu sein. Die Nasen der gezeichneten Männchen wurden größer und die Texte subtiler, zum Teil so subtil, dass wir die Pointe mit niemandem zu teilen brauchten. (Die fruchtbare Zusammenarbeit gipfelte zehn Jahre später im gemeinsamen Ostfriesland-Geschichtskrimi Die Mordmühle, den wir 1997 beim Verlag Soltau Kurier Norden unterbrachten.)
Nach einigen studien- und berufsbedingten Umwegen fügte sich alles zusammen, als die Idee reifte, in eigener Regie ein Hunde-Humor-Programm herauszubringen. Dass es klappte, habe ich unserem Labrador Whisky, Camillas Mitwirkung und der Freundlichkeit des Publikums zu verdanken!
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